Mit Speedtests die Bandbreite am Internetanschluss messen

Speedtests unterstützen die Nutzer bei der Messung der Bandbreite. Die Provider selber bieten dabei ihren Kunden teils umfangreiche Tests an, die diese durchführen können. Besonders häufig und gerne führen die Nutzer aber die Geschwindigkeits-Messungen mit unabhängigen Systemen durch.

Unabhängige Geschwindigkeits-Messungen

Von besonderem Interesse sind aus Sicht der Nutzer unabhängige Geschwindigkeits-Messungen. Doch nur wenn diese für die Interessenten vor dem Kauf zugänglich sind, können bessere Entscheidungen beim Wechseln des Internetanschlusses erfolgen. Bei der Durchführung der Messungen am eigenen Internetanschluss sollten die Nutzer grundsätzlich verschiedene Aspekte beachten, die für die Deutung und die Vergleichbarkeit der Mess-Ergebnisse wichtig sind. So sollten beispielsweise während der Speedtest-Durchführung nicht gleichzeitig andere Downloads erfolgen. Idealerweise schließen Anwender währenddessen alle anderen Webseiten. Unverfälschte Ergebnisse bezüglich der erhaltenen Bandbreite vom Provider lassen sich durch Gebrauch von LAN-Verbindungen beziehungsweise durch eine Messung in der Nähe des Routers gewinnen. Auch die Durchführung von Geschwindigkeits-Betrachtungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten kann weitere Aufschlüsse bezüglich der tatsächlichen Bandbreite liefern.

Im Rahmen der sogenannten Transparenzverordnung ergibt sich hinsichtlich verfügbarer Breitbandanschlüsse die Vorgabe, Messangebote der BNA und der jeweiligen Provider zugänglich zu machen. Unter Breitbandmessung.de findet sich der Messvorgang der Bundesnetzagentur zur Ermittlung der tatsächlichen Datenübertragungsraten am Anschluss.

Optimierung der Heimnetze mit Speedtests der Provider

Auch manche Netzbetreiber selber bieten die Geschwindigkeits-Messungen beim Internet für zuhause an. Bei den Speedtests der Provider steht dabei meist auch der Service-Gedanke im Mittelpunkt. Daher weisen die Tests nicht nur die Geschwindigkeit aus, die am Modem ankommt. Zusätzlich erfassen Tests auch die Bandbreite, die die jeweiligen Endgeräte erhalten. Für die Nutzer ergeben sich somit auch direkte Hinweise auf Optimierungs-Möglichkeiten im Heimnetz. Da die Netzbetreiber die Speedtests für immer mehr Geräte bereitstellen, können Nutzer beispielsweise auch die erhaltene Bandbreite an bestimmten TV-Geräten prüfen. Anwender, die ihren Breitbandanschluss für Internet und TV nutzen, erhalten so wichtige Hinweise zur verbesserten Datenübertragung.

Auch bei Kabelinternet und Glasfaser helfen Speedtests weiter

Wie für DSL beziehungsweise VDSL verfügen auch die Betreiber von Kabelinternet und direkten Glasfaseranschlüssen über Speedtests, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen. Diese Tests sind daher auf die Besonderheiten der jeweiligen Netzumgebung und der Übertragungstechnik abgestimmt. Dies ist notwendig, da Unterschiede zwischen FTTH, DSL, Kabelinternet und LTE zu unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich der Messungen und Analysen führen.

Mobile Breitband-Geschwindigkeits-Messungen

Sowohl für Download als auch für Upstreams oder Ping-Werte im mobilen Internet gibt es Speedtests, die den Nutzern Aufschluss bezüglich der Bandbreiten liefern. Dabei können Anwender grundsätzlich über die Webseiten der Test-Anbieter gehen. Besonders hilfreich sind in diesem Zusammenhang aber auch Apps, die sich die Nutzer auf ihre Smartphones oder Tablets laden können. Bei mobilen Breitbandanschlüssen kommt allerdings dem jeweiligen Aufenthaltsort eine ganz besondere Bedeutung zu. Schließlich wollen die mobilen Nutzer mehr über breitbandige Verbindungen an mehreren Orten wissen. Somit müssen sie grundsätzlich eine Vielzahl von Messungen an unterschiedlichen Lokalitäten zu verschiedenen Uhrzeiten durchführen um ein umfassendes Bild zu erhalten.

Download, Upload und Ping-Werte werden durch Speedtests gemessen

Neben den wichtigen Downloadraten spielt auch die Upload-Geschwindigkeit von Breitbandanschlüssen eine immer bedeutendere Rolle. Erfreulicherweise messen die gängigen Speedtests auch die Uploadraten. Zusätzlich umfassen die Geschwindigkeits-Betrachtungen oftmals auch Ping-Werte, die besonders beim Online-Gaming für komfortable Nutzung sorgen. Grundsätzlich sind dabei niedrige Ping-Werte besser als hohe.

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